MPU-Anordnung wegen Alkohol Drogen Punkte oder Straftaten

   

Gründe für die Anordnung der MPU oder für die Erstellung eines MPU Gutachtens sind schwerwiegende Auffälligkeiten im Strassenverkehr als auch wiederholte verkehrsrechtliche Verstösse, oder Bedenken an der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen auf Grund von körperlichen bzw. krankheitsbedingten oder geistigen Einschränkungen.

Schwerwiegende Verstösse im Strassenverkehr, welche zum Fahrverbot als auch zum Führerscheinentzug mit nachfolgender MPU führen können sind: Das wiederholtes Führen Kraftfahrzeugen unter Alkoholeinfluss oder auch der erstmalige Nachweis einer Alkoholkonzentration ab 1,6% Promille im Blut. Übrigens dieser Wert gilt auch für Fahrradfahrer im Strassenverkehr.

Die MPU wird bei Drogenmissbrauch im Strassenverkehr als auch bei einem begründeten Verdacht auf allgemeinen Drogenkonsum oder beim Verdacht auf krankhafte Alkoholsucht angeordnet.

Wer 18 Punkte in Flensburg stehen bzw. eingetragenen hat der hat sein Konto ausgereizt.

   

Der Führerschein dann eingezogen und die MPU angeordnet erst nach Beibringung eines positiven Fahreignungsgutachten kann dieser dann zurückerlangt werden.

 

Eine Begutachtung kann jedoch auch abverlangt werden, wenn die Führerscheinprüfung mit enormen Auffälligkeiten als auch erheblichen Fehlern absolviert wird und hieraus erhebliche Zweifel und Bedenken an der Eignung bestehen.

 

 

 

 

Bei körperlichen Behinderungen soll beurteilt werden, ob Einschränkungen des Fahrverhaltens gegeben sind dieses gilt auch bei geistigen Einschränkungen und die daraus entstehende Frage ob ein fehlerhaftes Führen Kraftfahrzeugen sich ergeben kann.

Grundsätzlich erfolgt die MPU in den aufgeführten Fällen vor der Bewilligung des Führerscheins bzw. vor der Neuerteilung einer zuvor eingezogenen Fahrerlaubnis.

Die MPU wird von der Führerscheinstelle (Fahrerlaubnisbehörde) als auch vom Gericht angeordnet, die Durchführung der Medizinisch-Psychologische Untersuchung bleibt jedoch freiwillig.

Wer jedoch seinen Führerschein zurück haben möchte, muss den Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis stellen. In Deutschland gibt es über 270 Begutachtungsstellen für Fahreigung. Bei einer beliebigen akkreditierten MPU-Stelle kann dann ein Bertroffener Sein Fahreignungsgutachten erstellen lassen.

Nach Durchführung der Medizinisch-Psychologische Untersuchung erhält man seinen Führerschjein zurück oder das Gutachten hat ergeben, dass die Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges nicht oder noch nicht gegeben ist. Die Entscheidung der Begutachtungsstelle wird dann getroffen, wenn ein Risiko im Strassenverkehr nicht auszuschliessen ist als auch um andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.